Autismus-Spektrum an Förderschulen ESE: Belastung und Versorgungslage

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In der Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie ist ein Beitrag von Franziska Schmitz, Thomas Hennemann, Tatjana Leidig, Marie Schottel, Katrin Eiben, Ulrike Vögele, Michaela Jung, Silke Gerlach und Charlotte Hanisch erschienen. Lehrkräfte an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung haben psychische Auffälligkeiten und Versorgung von 551 Schüler*innen eingeschätzt.

19 Prozent wurden als auffällig im Autismus-Spektrum eingeschätzt, weitere 16,7 Prozent als leicht auffällig. Diese Kinder sind stärker belastet, etwa durch depressive Symptome, Ängste, Zwänge und Tics. Sie erhalten jedoch seltener Psychotherapie und häufiger schulische Unterstützung und Sprachtherapie. Die Autor*innen sehen eine Versorgungslücke, die für Schule wie für medizinische und therapeutische Angebote relevant ist.

Zur Publikation: Schmitz, F., Hennemann, T., Leidig, T., Schottel, M., Eiben, K., Vögele, U., Jung, M., Gerlach, S., & Hanisch, C. (2025). Psychische Auffälligkeiten und Versorgungslage bei Schülerinnen und Schülern mit Problemverhalten aus dem Autismus-Spektrum (ASS) an Förderschulen Emotionale und soziale Entwicklung (EsE). Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 74(5), 440–459. https://doi.org/10.13109/prkk.2025.74.5.440

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