Lehrveranstaltungen

Bachelor

BA SM1

Grundlagen der Pädagogik und Didaktik im FSP ESE

Überblick über sozial-emotionale Auffälligkeiten und die wissenschaftlichen Grundlagen von Bildung und Erziehung im Förderschwerpunkt ESE.

  • Vorlesung SM1.1
  • Seminar SM1.2
Ausführliche Beschreibung

Herzlich willkommen in Ihrem Sonderpädagogik-Studium im Förderschwerpunkt der Emotionalen und sozialen Entwicklung. Im ersten Schwerpunktmodul „Grundlagen der Pädagogik und Didaktik im FSP ESE” studieren Sie parallel zwei Lehrveranstaltungen.

In der Vorlesung SM1.1 von Prof. Dr. Thomas Hennemann erhalten Sie einen Überblick über spezifische sozial-emotionale Auffälligkeiten (z. B. Aggression, ADHS, Delinquenz, Ängste, Depression, Autismus, Bindungsstörung, Trauma, Absentismus). Ergänzend hierzu thematisiert das Seminar SM1.2 wissenschaftliche Grundlagen der Bildung und Erziehung bei Förderbedarf im Bereich sozial-emotionaler Entwicklung (z. B. historische Aspekte, rechtliche Aspekte, Personenkreis, Terminologie, Erscheinungsformen, Klassifikation, Epidemiologie, Diagnostik, Erklärungsmodelle, Handlungsmodelle, Institutionen und Modelle multiprofessioneller Zusammenarbeit). Das Seminar wird von unterschiedlichen dozierenden Personen angeboten.

BA SM2

Professionalisierung des Lehrer*innenverhaltens im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Kooperative Beratung im Förderschwerpunkt ESE üben und die eigene Lehrerpersönlichkeit mit Videofeedback reflektieren.

  • Seminar 1: Beratung
  • Seminar 2: Videofeedback
Ausführliche Beschreibung

Seminar 1: Beratung

Die Lernziele des ersten Seminars sind die vertiefte Aneignung von fachspezifischem und anwendungsbezogenem Wissen zum Thema Beratung sowie das eigenständige Trainieren und Reflektieren von Übungssequenzen, speziell ausgerichtet auf die Beratung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung. Der Fokus hierbei liegt auf dem grundlegenden Konzept der Kooperativen Beratung nach Mutzeck (2008) und den damit in Verbindung stehenden Beratungsmethoden, z. B. Kollegiale Fallberatung, Supervision.

Aufgabe der Studierenden ist es, in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen aus den eigenen praktischen Erfahrungen heraus das konkrete Vorgehen bei der Beratung durch Rollenspielübungen zu erfahren, zu erproben und miteinander zu reflektieren (OIDÜR-Prinzip). Der*Die Dozierende unterstützt die Kleingruppen bei herausfordernden Beratungssequenzen durch Demonstration und konstruktives Feedback.

Seminar 2: Videofeedback

Das Hauptziel des zweiten Seminars liegt in der Reflexion der eigenen Lehrerpersönlichkeit, insbesondere vor dem Hintergrund herausfordernder Lehr-Lern-Situationen. Die gewählte Methode hierbei ist das Videofeedback. Jede*r Studierende hat die Aufgabe, im Seminar die Rolle der Lehrperson zu übernehmen, und wird in einer kurzen Sequenz gefilmt. Die anderen Studierenden befinden sich entweder in einer Schüler*inrolle oder übernehmen eine Beobachtungsfunktion. Im Anschluss an die Videoaufnahme erfolgt ein gemeinsames Ansehen der Sequenz und eine anschließende ausführliche Feedback- und Reflexionsphase, die die gefilmte Lehrperson moderiert (so finden eigene Fragen und Wünsche Berücksichtigung). Ein besonderes Augenmerk beim Geben von Feedback liegt auf der Lehrkraft-Schüler*in-Interaktion (Analyse von Interaktionsmustern, Kommunikationsgestaltung, Nähe-Distanz), auf der wahrgenommenen Authentizität sowie auf alternativen pädagogischen Handlungsmöglichkeiten.

BA SM2/3

Spezifische Pädagogik und Didaktik in der schulischen Arbeit mit dem FSP ESE

Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung, Unterricht sowie Prävention und Intervention im Förderschwerpunkt ESE, mit anschließender Erprobung in der schulischen Praxis.

  • Vorlesung
  • Seminar 1
  • Seminar 2 im Folgesemester
Ausführliche Beschreibung

Insgesamt besteht das Modul aus 3 Veranstaltungen:

  • Vorlesung
  • Seminar 1
  • Seminar 2

Die beiden ersten Veranstaltungen fokussieren unter dem gemeinsamen Oberthema „Spezifische Pädagogik und Didaktik in der schulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung” auf der Basis der Klärung des Auftrags und der Problemstellung in der schulischen Arbeit im Förderschwerpunkt EsE die Themenkomplexe Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung, Unterricht im FSP EsE sowie Prävention und Intervention im FSP EsE.

Es werden Handlungsstrategien erarbeitet, in ein mehrstufiges Rahmenmodell der Förderung im FSP EsE eingeordnet und kritisch diskutiert. Die Vorlesung vermittelt hierzu grundlegendes Wissen, welches dann in dem dazugehörigen Seminar im gleichen Semester vertieft, angewendet und reflektiert werden soll. Im Rahmen der dritten Veranstaltung können dann im darauffolgenden Semester ausgewählte Schwerpunkte in der schulischen Praxis erprobt werden.

Master

MA SM1

Master Schwerpunkt Modul 1

Die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen des Moduls orientieren sich am Prozess der Diagnostik und Förderplanung. Es werden Kompetenzen erworben bzw. vertieft, die eine kompetente und professionelle Anwendung der Einzelschritte ermöglichen:

  1. Beurteilung des sozial-emotionalen Entwicklungsstands von Kindern und Jugendlichen
  2. Diagnostische Fragestellungen und Hypothesen fallbezogen formulieren
  3. Auswahl, Anwendung und Beurteilung diagnostischer Verfahren und Instrumente
  4. Förderbedarfe basierend auf diagnostischen Befunden formulieren und Ableitung von konkreten Förderzielen
  5. Bedarfsgerechte Auswahl und Planung von Fördermaßnahmen

MA SM2

Professionalisierung des Lehrer*innenverhaltens im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Kooperative Beratung im Förderschwerpunkt ESE üben und die eigene Lehrerpersönlichkeit mit Videofeedback reflektieren.

  • Seminar 1: Beratung
  • Seminar 2: Videofeedback
Ausführliche Beschreibung

Seminar 1: Beratung

Die Lernziele des ersten Seminars sind die vertiefte Aneignung von fachspezifischem und anwendungsbezogenem Wissen zum Thema Beratung sowie das eigenständige Trainieren und Reflektieren von Übungssequenzen, speziell ausgerichtet auf die Beratung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung. Der Fokus hierbei liegt auf dem grundlegenden Konzept der Kooperativen Beratung nach Mutzeck (2008) und den damit in Verbindung stehenden Beratungsmethoden, z. B. Kollegiale Fallberatung, Supervision.

Aufgabe der Studierenden ist es, in Kleingruppen anhand von Fallbeispielen aus den eigenen praktischen Erfahrungen heraus das konkrete Vorgehen bei der Beratung durch Rollenspielübungen zu erfahren, zu erproben und miteinander zu reflektieren (OIDÜR-Prinzip). Der*Die Dozierende unterstützt die Kleingruppen bei herausfordernden Beratungssequenzen durch Demonstration und konstruktives Feedback.

Seminar 2: Videofeedback

Das Hauptziel des zweiten Seminars liegt in der Reflexion der eigenen Lehrerpersönlichkeit, insbesondere vor dem Hintergrund herausfordernder Lehr-Lern-Situationen. Die gewählte Methode hierbei ist das Videofeedback. Jede*r Studierende hat die Aufgabe, im Seminar die Rolle der Lehrperson zu übernehmen, und wird in einer kurzen Sequenz gefilmt. Die anderen Studierenden befinden sich entweder in einer Schüler*inrolle oder übernehmen eine Beobachtungsfunktion. Im Anschluss an die Videoaufnahme erfolgt ein gemeinsames Ansehen der Sequenz und eine anschließende ausführliche Feedback- und Reflexionsphase, die die gefilmte Lehrperson moderiert (so finden eigene Fragen und Wünsche Berücksichtigung). Ein besonderes Augenmerk beim Geben von Feedback liegt auf der Lehrkraft-Schüler*in-Interaktion (Analyse von Interaktionsmustern, Kommunikationsgestaltung, Nähe-Distanz), auf der wahrgenommenen Authentizität sowie auf alternativen pädagogischen Handlungsmöglichkeiten.

MA SM3

Master Schwerpunkt Modul 3

Praxissemester

Praxissemester

Das Praxissemester im Lehramt Sonderpädagogische Förderung ist eine spannende und praxisorientierte Phase des Studiums. Es bietet angehenden Sonderpädagog*innen die Möglichkeit, das theoretische Wissen, das sie während ihres Studiums erworben haben, in die Tat umzusetzen und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen zu sammeln. Alle wesentlichen Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des ZfL.