Emotionsregulation schützt Lehrkräfte vor Stress

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Im Journal of Curriculum Studies ist ein Artikel aus unserem Arbeitsbereich erschienen. Hanna Rauterkus und Kolleg*innen haben 265 Lehrkräfte an inklusiven Grundschulen zu ihrem Stresserleben und zu ihrer emotionalen Kompetenz befragt.

Die Mehrebenenanalysen zeigen: Je besser Lehrkräfte ihre eigenen Emotionen regulieren und kontrollieren können, desto geringer ist ihr wahrgenommener Stress. Wahrnehmung und Verständnis eigener und fremder Emotionen sowie der Ausdruck von Emotionen hängen dagegen nicht mit dem Stresserleben zusammen. Die Fähigkeit zur Emotionsregulation lässt sich damit als ein Schutzfaktor für die Gesundheit von Lehrkräften verstehen, mit Folgen für Aus- und Fortbildung.

Zur Publikation: Rauterkus, H., Hennemann, T., Hagen, T., Krull, J., Nitz, J., Eiben, K., Kulawiak, P. R., Verbeck, L., & Hanisch, C. (2024). Teachers’ ability to regulate their emotions predicts their levels of stress in primary schools in Germany. Journal of Curriculum Studies, 56(4), 468–479. https://doi.org/10.1080/00220272.2024.2312391

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