Von der Förderschule in die berufliche Bildung: Was den Übergang gelingen lässt

Titelblatt des Artikels „Die Transition von der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung in die berufliche Bildung“

In der Zeitschrift Empirische Inklusionsforschung für die Praxis (Universitätsverlag Potsdam) ist ein Beitrag von Carolin Schuster, Inga Maria Schmidt-Hahn und Jannik Nitz erschienen. Untersucht wurde, was den Übergang von der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung in die berufliche Bildung gelingen lässt und wo Hürden liegen. Grundlage sind zehn halbstrukturierte Interviews mit ehemaligen Schüler*innen und Lehrkräften.

Als besonders wichtige Unterstützung beschreiben die Befragten durchgängig eine vertrauensvolle Begleitung durch Lehrkräfte und Angebote wie die Berufseinstiegsbegleitung. Zugleich berichten sie von Versorgungslücken, fehlender sonderpädagogischer Expertise in der beruflichen Bildung, bürokratischen Hürden und einem abrupten Ende der Begleitung nach dem Schulabschluss. Ein gelingender Übergang ist demnach kein Automatismus, sondern braucht koordinierte, langfristige Unterstützung, multiprofessionelle Netzwerke und eine engere Verzahnung schulischer, sozialpädagogischer und beruflicher Förderung.

Zur Publikation: Schuster, C., Schmidt-Hahn, I. M., & Nitz, J. (2026). Die Transition von der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung in die berufliche Bildung. Empirische Inklusionsforschung für die Praxis, 11, Artikel 2. https://doi.org/10.25932/publishup-70983

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